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13.01.2010

Degenerative Gelenkerkrankungen nach Leistungssport

Leistungssport kann zu Spätschäden am Bewegungsapparat führen. Neben genetischer Disposition beeinflussen sportartspezifische Belastungen und das individuelle Verletzungsrisiko das jeweilige Arthroserisiko.

Leistungssport kann zu Spätschäden am Bewegungsapparat führen. Neben genetischer Disposition beeinflussen sportartspezifische Belastungen und das individuelle Verletzungsrisiko das jeweilige Arthroserisiko.

Eine umfassende Berichterstattung in den Medien über Olympische Spiele oder Fußballweltmeisterschaften zeigt, welchen Stellenwert Hochleistungssport in der Öffentlichkeit hat. Je nach Sportart und Disziplin absolvieren die Athleten häufig mehr als 20 Stunden Training pro Woche und setzen hierbei ihren Bewegungsapparat besonderen Belastungen aus. In Sportarten wie Eiskunstlauf oder Kunstturnen werden bereits in jungen Jahren absolute Höchstleistungen erbracht. Daher stellt sich die Frage, welche Folgeschäden, wie beispielsweise Arthrose auftreten können. Untersuchungen der orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg zufolge gibt es zwei große Gruppen von Einflussfaktoren: „endogene“ Faktoren, also Voraussetzungen, die der Sportler anlagebedingt mitbringt und „exogene“ Faktoren. Darunter sind äußere Einflüsse wie Verletzungshäufigkeit und sportartspezifische Belastungen zu verstehen. Endogene und exogene Faktoren können nicht immer zuverlässig von einander abgegrenzt werden. Die Wissenschaftler liefern in ihrem Abstract u.a. eine Auflistung verschiedener Studien über den Zusammenhang sportlicher Aktivitäten und dem Auftreten degenerativer Gelengveränderungen. Dabei zeigen zahlreiche Studien, dass gerade Fußballspieler ein erhöhtes Risiko haben, eine Kox- oder Gonarthrose zu entwickeln. Aber auch bei Sprung- und Wurfathleten zeigte sich eine erhöhte Prävalenz. Die Wissenschaftler empfehlen, gerade bei jungen Athleten auffällige Untersuchungsbefunde und ein mögliches Risiko frühzeitig abzuklären. Ob Leistungs- oder Freizeitsportler – beim Training kommt es häufig zu leichten Instabilitäten und Reizzuständen des Kniegelenks. In diesen Fällen ist eine Kniebandage mit Patella-Silikonring eine optimale Unterstützung für Sportler. Die propriozeptiv wirkende Kompression verbessert die Sensomotorik und die Gelenkstabilität. Zusätzlich wird die Durchblutung durch den Massageeffekt der eingearbeiteten Silikonpelotten gefördert. Die innenseitig offene Einlassung des Patella-Silikonrings erhält die größtmögliche Elastizität des Gestrickes und reduziert damit maximal den Anpressdruck auf die Kniescheibe in der Bewegung. Das ist vor allem bei Patienten mit bereits vorliegenden retropatellaren Knorpelschädigungen von Bedeutung, da es eine deutliche Schmerzlinderung impliziert. Ein besonderer Stoffbezug sorgt für einen schnellen Abtransport von Feuchtigkeit und damit auch während des Sports für ein optimales Hautklima. Die integrierte Clima Fresh Funktion wirkt antibakteriell und schützt die fasertiefe Hygiene. Die natürliche Geruchsneutralität bleit erhalten und Bakterien werde vom Gestrick abgehalten. Die angebotene Variantenvielfalt dieser Bandagen ermöglicht die Versorgung für unterschiedliche Beinformen: Für Überproportionale, muskulöse Oberschenkelverhältnisse empfiehlt sich die Genumedi extraweit – immer mit zusätzlichem Noppenhaftband für einen sicheren Halt auch bei sportlicher Aktivität. Bei schwierigsten Beinproportionen im Oberschenkel-/ Unterschenkelbereich kommt die Bandagen mit Maßversorgung zum Tragen. Quelle: medi praxiskompass Asugabe 7/10

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